
Einsteinstrasse 1
81675 München
Tel. Terminvergabe:
089-622 861 70
Aktuelles
- 26.04.2013
Ambulante Operationen haben weniger Infektionen zur Folge - 11.03.2013
Erste Ergebnisse der deutschen RAR Studie - 19.02.2013
Ab sofort Tiefgaragen-Parkplätze im Haus - 10.12.2012
In Deutschland wird zuviel operiert - 12.11.2012
Biotop Bauchnabel (Süddeutsche Zeitung 10. 11. 2012) - 07.11.2012
Zertitikat für Qualitätsmanagement - 06.11.2012
Vergleich verschiedener operativer Verfahren bei fortgeschrittenen Hämorrhoidalleiden - 15.10.2012
In der Schwangerrschaft sollte man einen Leistenbruch nicht operieren - 11.05.2012
Soll man bei asymptomatischen Leistenhernien abwarten oder operieren? - 26.03.2012
Die endoskopische Leistenhernien-OP hinterlässt weniger Schmerzen, hat aber ein höheres OP-Risiko als die konventionelle, offene Operation
Proktologie (Behandlung von Enddarmerkrankungen)
Behandlung von Hämorrhoiden (oder Hämoriden), Analfissuren, Analthrombosen, Marisken, Fisteln, Stuhlinkontinenz, Tumoren
Erkrankungen des Enddarmes sind sehr unangenehm, häufig schmerzhaft und peinlich. Deswegen ist uns eine schonende und rasche Hilfe für den Patineten besonders wichtig. Wir wenden moderne und möglichst sanfte Methoden (z.B. Hämorrhoidalarterienligatur) an. Sie werden immer von dem gleichen Arzt betreut.
Hämorrhoiden:
Wir behandeln Hämorrhoiden stadiengerecht und sehr schonend:
- 1° Hämorrhoiden werden verödet durch Einspritzen einer Lösung, die die Hämorrhoiden schrumpfen lässt.
- 2° Hämorrhoiden werden durch Abbinden mit einem Gummiband ausgetrocknet. Diese Methoden sind nahezu schmerzlos.
- Auch bei 3° oder 4° Hämorrhoiden läßt sich eine Operation mit Schnitt häufig vermeiden. Eine moderne, schonende Methode ist die sog. "Doppler gesteuerten Hämorrhoidalarterienligatur (HAL)" und "Mukopexie", oder Recto-Anal-Repair (RAR):
Mit einer Ultraschallsonde wird die Arterie, die die Hämorrhoiden mit (zuviel) Blut versorgt, unterbunden; die anhängende Hämorrhoide wird dadurch "trockengelegt" und schrumpft. Durch eine zusätzliche Mukopexie, d.h. "Raffnaht" können vergrößerte Hämorrhoiden, die bereits aus dem Enddarm hervorquellen, zusätzlich verkleinert und wieder in den Enddarm zurückgebracht werden. Nach diesem "Lifting" sind Hämorrhoiden aussen nicht mehr zu sehen. Sehen Sie hierzu den animierten Film des Herstellers.
Zusätzlich können die prolabierenden Hämorrhoidlkissen folgendermaßen "geliftet" werden.
Bei fortgeschrittenem Hämorrhoidalleiden kann aber auch die Hämorrhoipexie mit einem Klammernahtgerät (Operation nach Longo) erfolgreich sein. Auch hier findet ein Lifting der Hämorrhoiden statt.
Fallen einzelne Knoten nach aussen, ist häufig eine konventionelle Operation (sog. Hämorrhoidektomie nach Milligan Morgan) zu empfehlen, bei der der betroffenne Knoten durch Schnitt entfernt wird.
Fissuren:
Schmerzhafte Schleimhautrisse im Analkanal können, solange sie noch frisch sind, konservativ behandelt werden. Salben können das Leiden dauerhaft heilen. Manchmal kann unterstützend Botox in den Schließmuskel eingespritzt werden.In fortgeschrittenen Fällen handelt es sich um chronische Wunden, die wie ein Geschwür vernarben. Dann hilft eine Operation.
Abzess und Fistel
Der Abszeß ist häufig die Folge einer Fistel, die sich entzündet hat. Er muß akut entlastet (aufgeschnitten) werden, damit der Eiter abfliessen kann. Die Fistel sollte dann entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt entfernt werden. Manchmal zeigt sich eine Fistel auch durch anhaltende Sekretion aus einem Loch, neben dem Darmausgang. Wichtig für die Behandlung der Fistel ist ihr Verlauf durch den Schließmuskel. Deswegen ist neben dem erfahrenen Chirurgen auch eine genaue Diagnostik vor der Operation wichtig.Die Fistel kann durch verschiedene Operationsmethoden beseitigt werden, entweder durch konventionelle Operation/Resektion, oder durch Implantation eines so genannten Analfistel Plugs, eines „Stöpsels“, der in den Fistelgang eingebracht wird. Die Operationsmethode mit dem Analfistel Plug ist schonender, die Heilungsquote ist nur bei etwa 60-70 %.
Perianalthrombosen oder Marisken
Perianalthrombosen oder Marisken sind Knoten/Hautfalten am Enddarm. Sie können in örtlicher Betäubung oder in kurzer Narkose entfernt werden, wenn sie stören. Sie können aber auch belassen bleiben. Machmal verschwinden sie wieder von selbst.
Darmspiegelungen werden nicht bei Dr. Wittig, sondern bei Gastroenterologen durchgeführt Über die Behandlung anderer Enddarmerkrankungen erfahren Sie weiters hier.